Selbstverteidigung – eine Frage der richtigen Distanz

Selbstverteidigung – eine Frage der richtigen Distanz

Am Samstag, den 14. April bot Bündnis Lechfeld e.V. in der Sporthalle Graben einen Selbstverteidigungskurs für alle an. Zwölf Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer trainierten unter kundiger Anleitung von Jürgen Löhnung, Andreas Freundling und Alex Schu, alle drei hochgraduierte Dan-Träger und Ausbilder der Allkampf Union e.V. In verschiedenen Themenblöcken ging es um die richtige Falltechnik, Wehren am Boden und aus der Distanz, abwehrende Schlagtechnik und den Umgang mit dem eignen Stress in einer Bedrohungssituation.

Auf das eigene Bauchgefühl hören

Eine wichtige Erkenntnis war: Effektive Selbstverteidigung ist eine Frage der richtigen Distanz, denn sobald ein möglicher Angreifer den sicheren grünen Bereich verlässt und in die eigene Wohlfühlzone eindringt, kann es gefährlich werden. Meist funktioniert das eigene Bauchgefühl hier sehr zuverlässig. Wie die drei Allkampfexperten erklärten, beginnt der Risikobereich in der Trittdistanz. Richtig gefährlich wird es in einer Distanz, in der ein Angreifer schlagen, boxen oder sogar zugreifen könnte. Dringt eine fremde Person in diesen „roten Bereich“ ein, lohnt es sich, die eigenen Arme aus der hängenden Position hochzunehmen, um im Falle eines Angriffs den eignen Kopf schnell genug schützen zu können. Weil sich aber ja hin und wieder ein anderer Mensch nur nähert, um eine Auskunft zu erbitten, empfahlen die Trainer eine unauffällige Verteidigungshaltung. Sie kann z.B. darin bestehen, dass man/frau eine „Denkerposition“ einnimmt: eine Hand an das Kinn und den Ellenbogen auf dem vor dem am Bauch liegenden Arm abstützen.

Wehrhaft sein – und schreien!

Für den Fall, dass es tatsächlich zu einem Angriff kommt, lernten die Selbstverteidigungsschüler(innen), wie man am besten in den Rücken des Angreifers gelangt und ihm den Bewegungsraum „eng macht“, denn dann das erschwert es ihm zu schlagen oder zu treten. Letztlich ist es jedoch nicht Ziel, einen Angreifer tatsächlich zu besiegen, sondern sich vor Verletzungen zu schützen und sich Gelegenheit zur Flucht zu schaffen. Dabei darf und soll (!) geschrien werden, am besten möglichst laut, denn auch das signalisiert Wehrhaftigkeit. Allerdings habe auch Notwehr ihre Grenzen, mahnte Fritz Kosak, Präsident der Deutschen Allkampf Union, am Ende des Kurses. Auf einen am Boden Liegenden einzutreten, falle nicht mehr unter Notwehr.

Obwohl der Hintergrund jedes Selbstverteidigungskurses natürlich eine mögliche Bedrohungssituation ist, war die Stimmung im Kurs dank der hoch ambitionierten Präsentation und freundlichen Hilfestellungen der Trainer ausgesprochen gut. Zwischen den Erklärungen und dem eigenen „Hand-anlegen“ wurde gescherzt und gelacht. Und so verließen die Teilnehmer den Kurs nach gut drei Stunden ebenso verschwitzt wie gut gelaunt. (ish)

Ankündigung Selbstverteidigung

Am Samstag, 14. April haben wir wieder etwas ganz besonderes für Euch: Selbstverteidigung – Lerne die Kunst sich zu wehren.

Hochgraduierte Dan-Träger der Deutschen Allkampfunion bringen Euch einfache Methoden zur effektiven Selbstverteidigung bei.

Begrenzte Plätze!
Anmeldung über
info@buendnis-lechfeld.de oder unter
Tel.: 08232 / 9973450

Schnupper-Bouldern am 24. Februar 2018

Unter dem Motto „Laß‘ es wenigstens leicht aussehen…“ veranstalten wir eine Einführung in die Grundlagen
des Bouldern (Klettern an der Kletterwand).
Bitte bequeme Kleidung mitbringen.
Treffpunkt um 14:30 Uhr in der Turnhalle Grundschule Schwabmünchen.

Liebe Mitglieder und Freunde von Bündnis Lechfeld

Liebe Mitglieder und Freunde von Bündnis Lechfeld,

die ersten Kerzen brannten schon vor rund 5.000 Jahren – irgendwo im Orient, berichten die Historiker. Technisch gesehen sind wir über das „Gefunzel“ schon lange hinaus und gerade in den letzten Jahren haben findige Ingenieure Leuchtmittel entwickelt, mit denen wir kostengünstig, unter geringstem Energieverbrauch und ohne jedwede Rußentwicklung die Nacht zum Tage machen können. – Und trotzdem haben Kerzen nichts von ihrem Charme verloren und brennen gerade jetzt wieder, in Gläsern und Windlichtern, auf dem Adventskranz und am Weihnachtsbaum.
Ich mag es, in dieser warmen Lichtblase zu sitzen, für eine Weile das hektische Getriebe außen herum im Dunkel verschwinden zu lassen und dabei ganz ruhig zu werden. Dass gerade in solchen Entspannungsphasen ein Teil des Gehirns mühelos heftig arbeitet, bemerkt man gar nicht, ist aber wissenschaftlich belegt. Das „Tagträumer-Hirn“ hangelt sich, wenn man es nicht durch Konzentration und viel Getriebe stört, von einem Gedanken zum nächsten und produziert bisweilen die schönsten, liebenswertesten und interessantesten Ideen. Erleuchtung im Dunkeln. Manchmal sind sogar Ideen dabei, für die es sich zu brennen lohnt.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und euch ein friedvolles Weihnachtsfest mit den Lieben, hie und da ein paar ruhige Momente im Kerzenschein und einen wunderbaren Start ins Neue Jahr.
Herzlich
Ines Schulz-Hanke

Besuch im Kloster Ursberg

Am Samstag, den 4. November besuchen wir Kloster Ursberg. Sr. Marion wird uns durch das Museum und die Bibliothek führen. Im Anschluss ist im Klosterbräu ein Tisch für uns reserviert. Wir treffen uns um 14:00 Uhr am Bahnhof in Lagerlechfeld und bilden Fahrgemeinschaften. Die Führung kostet pro Person 2,- €. Interessierte sind herzlich willkommen.

Anmeldung bitte bis Donnerstag, den 16. November

bei Ines Schulz-Hanke, Tel. 99 56 69 oder Mail schulzhanke@kabelmail.de.

 

Überraschendes Landsberg

Am Sonntag, den 08. Oktober fanden sich 15 Bündnis-Mitglieder und -Freunde vor dem schönen Landsberger Rathaus, um mehr zu erfahren über die vertraute – und doch überraschende – Stadt.

Das Giebelrätsel
Eine erste eigentlich ganz offensichtliche und doch bisher nie wahrgenommene Besonderheit lernten wir schon nach wenigen Schritten zu sehen: Auf dem Hauptplatz weisen einige Giebel zum Platz, haben also Ost-West-Orientierung, andere hingegen weisen eine Nord-Süd-Ausrichtung auf. Bei genauerem Hinsehen fiel außerdem auf, dass die Häuser mit Nord-Süd-Ausrichtung immer größer sind als jene mit Giebel zum Platz und die Zahl ihrer Fenster in einer Reihe immer durch zwei oder drei teilbar ist.

Aus zwei mach eins
Die Lösung: Die größeren Häuser bestehen aus zwei bis drei kleinen Häusern, deren Giebel ursprünglich ebenfalls einmal zum Platz gewiesen haben und die man mehrere hundert Jahre nach ihrem Bau zusammengelegt und dabei die Dächer in Nord-Süd-Richtung zu einem gemeinsam verbunden hat.

Linksverkehr in Landsberg  – very British
Das gab es allerdings ausschließlich in der Alten Bergstraßen und nur, weil die Gespanne mit den Salzrädern aus Bad Reichenhall das Gefälle in der schmalen Straße nicht so ganz zuverlässig in angemessenem Tempo bergab schafften. Die Anwohner in der Alten Bergstraße mussten außerdem die Haustüren geöffnet halten.

Rettung vom Kutschbock in den Hausflur
Diese beiden Maßnahmen zusammen stellten sicher, dass sich Kutscher (die wie heutige Autofahrer links auf dem Kutschbock saßen) im Falle einer ungewollten gefährlichen Beschleunigung ihres Gespanns in einen Hausflur retten konnten.

Das „begleitende“ Kreuz
Wir haben noch viel mehr Besonderes und Kurioses gehört. Wer zum Beispiel wissen will, was es mit dem Kreuz in der Deckenmalerei der Heilig-Kreuz-Kirche auf sich hat, muss entweder auch mal eine Landsberg-Führung machen – oder bei einer unserer nächsten Veranstaltungen bei uns nachfragen.

Die nächste Gelegenheit wäre übrigens am 04. November (siehe Termin). Bis dann!

(ish)

Ankündigung Stadtführung in Landsberg

Vorankündigung Stadtführung Landsberg am Lech
Wann: Sonntag, 8. Oktober 2017, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Historisches Rathaus auf dem Hauptplatz
Fahrtmöglichkeit mit dem Zug ab Lagerlechfeld: 13:13 Uhr
Kosten: Zugfahrt: 5 Euro, Führung: 5 Euro
Der Preis für die Zugfahrt kann nur beim Kauf eines Gruppentickets (ab
sechs Personen) gewährleistet werden.
Die Führung ist auf 30 Personen begrenzt.
Deshalb ist es notwendig sich vorher bei Kaspar Berger anzumelden:
Telefon 08232 71562 oder kaspar@sportberger.net
Im Anschluss an die Führung ist eine gemeinsame Brotzeit in einer
Landsberger Gaststätte vorgesehen.

Der 4. Lechfelder Lesegarten

Am 8. September war es wieder mal soweit: Der 4. Lechfelder Lesegarten stand ins Haus, besser gesagt in den Garten. Diesen hatte die Familie Lisa und Kaspar Berger wie im vergangenen Jahr liebevoll hergerichtet, sodass man sich richtig wohl fühlen konnte. Auch mit dem Wetter hatte man Glück, denn die Sonne schien und auch abends war es noch mild. Wem es dennoch zu kühl wurde, der konnte sich in eine der vielen Decken kuscheln.
Lisa Berger las aus dem Buch „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ von Joachim Meyerhoff. Der preisgekrönte Autor erzählt in autobiographischen Episoden, wie er als jüngster Sohn des Direktors einer Anstalt für Kinder- und Jugendpsychiatrie aufwächst – auf dem Anstaltsgelände – und es liebt. Von zwei Brüdern, einem Hund und der Mutter, die den Alltag stemmt. Von einem Vater, der in seinem Sessel endlose Stunden hinter Zeitschriften und Büchern verschwindet und „so wahllos hochgebildet war wie kein anderer“, im Alltag aber völlig versagt. Dieser Vater wird wohl der einzige Mensch sein, der bei Windstärke Null in Seenot gerät und gerettet werden muss, weil infolge seines Versuchs, den Motor anzureißen, zunächst der Sohn und dann er selbst über Bord geht.

Zwölf Gäste aus dem Lechfeld kamen, um der Gastgeberin zu lauschen, und genossen eine rundum gelungene Veranstaltung.

Hier einige Eindrücke.

Einladung zum 4. Lechfelder Lesegarten

Am Freitag, den 8. September veranstaltet Bündnis Lechfeld den vierten Lechfelder Lesegarten. Im Garten des Grundstücks Blumenstraße 35 in Lagerlechfeld wird ab 18:00 Uhr wieder aus einem Buch vorgelesen. Getränke werden vor Ort gestellt. Sitzmöglichkeiten sind vorhanden. Bei etwas kühlerer Witterung wird ein Zelt aufgestellt. Eingeladen ist die gesamte Bevölkerung. Der Eintritt ist frei, es kann aber auch eine freiwillige Spende für Bündnis Lechfeld abgegeben werden.

Der 3. Lechfelder Lesegarten

Am vergangenen Freitag war es soweit: Bei vorbildlich traumhaftem Wetter fand unser dritter Lechfelder Lesegarten statt. Während die Sonne langsam unterging, tauchten die Besucher ein in ein anderes Leben: das des jüdischen Studenten Mordechai Wolkenbruch, der mit seiner Familie in einem jüdisch-orthodoxen Viertel Zürichs lebt. Während die Mutter des Protagonisten der Meinung ist, mit 25 Jahren sei es für ihren Sohn höchste Zeit, eine jüdische Frau zu ehelichen, und diese Ansicht auch mit Nachdruck in die Tat umzusetzen sucht, beginnt „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“ (Autor Thomas Meyer). Den mütterlichen Verkupplungsversuchen weicht er aus und verursacht mit seinen zunehmend forschen Schritten in die gojesche, also nicht jüdische moderne Welt einige Verwerfungen in seiner eigenen. Ob Mordechai in jene Arme gelangt, in die es ihn zieht, war am Ende unseres Abends noch nicht ganz gewiss. Deshalb kreist das Buch jetzt unter den Besuchern des Leseabends.

Eine weiterer Lesegarten am 08. September ist übrigens unser nächster Veranstaltungstermin. Bitte vormerken!

Beschreibung und Eindrücke Aktion Rund um Schwabmünchen

Schwabmünchen kennenlernen, abseits der Durchgangsstraßen und der Geschäfte, das bietet der Rundwanderweg „Rund um Schwabmünchen“. Bedingt durch die sommerlichen Temperaturen starteten wir auf der Westroute, um auf den schattigen Wegen nicht zu oft der Sonne ausgesetzt zu sein. Gleich nach dem Start im Luitpoldpark begegnen wir dem mit einer Birkenallee umsäumten Feldgießgraben. Dieses Gewässer soll bei Hochwasser die Singold in Richtung Wertach entlasten. Entlang einer Hangkante, die das Wertachtal im Osten begrenzt, laufen wir im sogenannten Afrawald bis zum Hiltenfinger Keller. Hier erblicken wir die Afraquelle, welche den Afragraben mit Wasser speist. Beim alten Wasserturm schildert eine Schautafel Technikgeschichte aus dem 19. Jahrhundert. Außerdem ist beim Hiltenfinger Keller, einer bekannten Gaststätte, der Zugang zu einem alten Bierkeller zu sehen. Die Mündung der Gennach, in die, an dieser Stelle leblose Wertach, ist auch ein Ort, wo einen dieser Rundwanderweg hinführt. Wird der Weg etwas langweilig, wie entlang der südlichen Bebauung Schwabmünchens, kann man sich den Sitzquadern widmen, welche im Abstand von 500 m von Künstlern oder Schülern nach dem Vorbild berühmter Künstler geschaffen wurden. Interessant wird es wieder in der Nähe des Freibades, wenn man an die Singold kommt. Der Sitzquader mit der Bezeichnung „Roßgumpen“ bezeichnet wohl eine Stelle, wo früher die Pferde getränkt wurden. Beim Alpenzeiger, Schwabmünchens höchsten Punkt, sind alle bei klarer Sicht erkennbaren Berge auf einer Schautafel beschrieben. Von dort aus verließen wir wegen der Sommerhitze den Rundwanderweg in Richtung Biergarten im Luitpoldpark. Dieser Biergarten ist ein Schmuckstück im Herzen dieses schönen Parks. Bei Wurstsalat und kühlen Getränken wurde diese besondere Wanderung beschlossen.

Hier ein paar Eindrücke von der Wanderung

Rund um Schwabmünchen

„Rund um Schwabmünchen“ am 3. Juni

Die unmittelbare Heimat näher kennenlernen, das ist das Motto des nächsten Termins von Bündnis Lechfeld. Der ausgeschilderte Wanderweg „Rund um Schwabmünchen“ bietet hierfür die beste Gelegenheit. Auf kurzweiligen 13,5 km berührt man nicht nur die drei Flüsse Singold, Wertach und Gennach, sondern man kann im Abstand von 500 Metern von Künstlern bemalte Sitzquader zum Ausruhen benützen. Im Abstand von einer römischen Meile sind neun Meilensteine aus Granit am Wegrand aufgestellt. Außerdem werden unter dem Motto „Blick zurück“ acht Schautafeln einen Blick in Schwabmünchens Geschichte werfen.

Die Wanderung beginnt am Samstag, den 3. Juni um 15:00 Uhr am Parkplatz des Luitpoldparks in der Riedstraße.

Anschließend ist eine Einkehr in den Biergarten des Luitpoldparks vorgesehen.

Bei zweifelhafter Witterung kann man bei Kaspar Berger, Tel. 08232 71562 nachfragen, ob die Wanderung stattfindet

Absage Segway Stadtführung am 14.05.2017

Liebe Segway-Fahrer,
wegen der ungünstigen Wetterprognose ist die für Sonntag geplante Segway-Tour leider abgesagt. Das ist sehr schade, aber ich glaube, wir haben mehr Spaß, wenn das Wetter zuverlässig mitspielt.
Ein neuer Termin wird zeitgerecht auf unserer Seite mitgeteilt.

Festival der Talente

Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung St. Martin veranstalten am Sonntag, 21. Mai das „Festival der Talente“.
Wir sind dabei und werden unser „Talent“ am Bratwurstgrill beweisen und leisten damit einen kleinen kulinarischen Beitrag – neben weiteren leckeren Angeboten sowie sehens- und erlebenswerten Darbietungen vieler Lechfelder Gruppierungen. Wir freuen uns!

Und noch ein weiterer Hinweis:

Am kommenden Sonntag 14.05.2017 findet unsere „besondere Stadtführung“ in Augsburg statt – wir rollen mit dem Segway unter kompetenter Führung an die schönste Plätze in Augsburg. Treffpunkt ist wie geplant um 9:00 Uhr am Bahnhof in Lagerlechfeld wir starten von dort in Fahrgemeinschaften zum Herkulesbrunnen in der Maxstraße.

Nächster Halt Zukunft – Bündnis Lechfeld besichtigt die Mobilitätsdrehscheibe

Die neue Linie 5, eine Verteilerebene zwischen dem neuen Straßenbahnhaltepunkt unter dem Hauptbahnhof und den oberirdischen Bahngleisen, eine Fußgängerverbindung von der Rosenaustraße und das Portal West am Thelottviertel– aus diesen Bausteinen besteht die neue Mobilitätsdrehscheibe am Augsburger Hauptbahnhof. Sie verbindet über 680.000 Menschen im Augsburger Umland durch den Regio-Schienen-Takt über den neuen Bahnsteig F, der künftig auch Schwabmünchen sowie das Lechfeld an die Stadt und an den Fernverkehr anbindet.

Dorothea Schäfer, Leiterin Projektkommunikation der Stadtwerke Augsburg erläuterte den Mitgliedern vom Bündnis Lechfeld sehr ausführlich und äußerst kompetent das 144 Millionen Euro teure Projekt. Spezielle Herausforderungen sind beispielsweise die langfristigen Planungen, um den laufenden Betrieb der Bahn mittels Hilfsbrücken störungsfrei aufrecht zu erhalten während 12 Meter darunter ein 20 Meter breiter Tunnel eingeschoben wird. Überraschend für alle Teilnehmer war das enorme Ausmaß der riesigen Baustelle, das sich von der Rosenaustraße nur vage erahnen lässt.

Eine Fertigstellung ist zwar erst 2022 geplant, die äußerst aufwändigen Baumaßnahmen wie die Unterhöhlung des Bahnhofsgebäudes, erlauben jedoch keinen schnelleren Fortschritt. Bislang verlaufe das Projekt in zeitlicher und finanzieller Hinsicht absolut im Plan, so Schäfer. Ein Durchbruch der beiden Tunnelportale könnte 2019 stattfinden.

„Wir sind bemüht unseren Mitgliedern und allen Interessierten ein möglichst abwechslungsreiches Jahresprogramm anzubieten“ ergänzt Gerald Lauterer vom Bündnis Lechfeld, „mindestens eine informative Führung hat sich inzwischen als feste Größe in unserem Jahresprogramm etabliert“.

Anschließend gab es in der benachbarten Brauereigaststätte noch einen geselligen Ausklang; die rund 20 Teilnehmer machten sich anschließend -natürlich per Regionalbahn- auf den Weg zurück auf das Lechfeld.

Liebe Mitglieder und Freunde von Bündnis Lechfeld!

Die „stade Zeit“, sie wollte auch im gerade vergangenen Jahr ihrem Namen nicht so recht gerecht werden, denn ruhig war sie nicht: Kurz vorher hatten wir im November noch ein Schafskopfturnier und dann waren wir auf dem Martinsmarkt in Lagerlechfeld und auf zwei Weihnachtsmärkten mit unserem Stand. Beim Budenzauber vor der Versöhnungskirche haben wir leckere Waffeln gebacken und verkauft und beim Christkindelmarkt in Untermeitingen sind unsere bewährte Gemüsesuppe mit Pfiff und die heiße Marille wieder gut weggegangen. Wir und auch die Besucher haben diese Veranstaltungen sehr genossen.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die im vergangenen Jahr die Vereinsarbeit mit organisiert, unterstützt und getragen haben. Bei allen, die den Verein mit ihren Ideen bereichert haben. Bei allen, die uns gewogen waren und mitgemacht haben.

Euch allen wünsche ich für das Neue Jahr Wohlbefinden, gute Begegnungen, kreative Ideen und Erfolg bei deren Umsetzung. Und immer mal wieder ein wenig Müßiggang dazwischen.

Ich freue mich, euch wieder zu treffen und zu sprechen. – Unsere Planung für 2017 sind im Gange!

Herzlich eure

Ines Schulz-Hanke

Riegele Brauereibesichtigung am 14. Oktober 2016

Einen gut organisierten Abend haben die Teilnehmer bei der Brauereiführung Riegele erlebt. Wir haben uns an den Bahnhöfen Klosterlechfeld und Lagerlechfeld getroffen, um mit dem Zug zum HBF Augsburg zufahren. Von dort war es ein Katzensprung zur Brauerei. Nach dem Rundgang über den Malzboden zum Gärbereich stiegen wir hinab zum Lagerkeller, dort konnte eine erste Probe des Hopfentees verkostet werden. Im Anschluss an die Besichtigung des Tiefenbrunnens ging es zur Brotzeit im Nebenzimmer. Bei sehr guten Riegele-Würsten, Kartoffelsalat, Brot und Brezen durfte das Brauereibier nicht fehlen. Wir konnten das komplette Sortiment der Traditionsbiere probieren und genießen. Um 23:15 Uhr waren wir wohlbehalten aus Augusta Vindelicorum zurück.
Herzlichen Dank an die Familie Werner für die gute Organisation.

2016-10-14_20-31-31_buendnis_lechfeld_brauerei_riegelen-kopie

2016-10-14_19-36-55_buendnis_lechfeld_brauerei_riegelen

2016-10-14_18-55-17_buendnis_lechfeld_brauerei_riegelen

2. Lechfelder Lesegarten am 09. September 2016

Am 09. September meinte es das Wetter gut mit uns und bot pünktlich zum zweiten Lechelder Lesegarten den passenden Rahmen für einen wunderschönen Gartenabend mit 26 Gästen. Mit dem Buch „Manchmal ist der Teufel auch nur ein Mensch“ von Hans Rath holte Ines Schulz-Hanke eine ganze Reihe schräger Gestalten in ihren Garten: einen Psychotherapeuten mit seiner energischen Arzthelferin, seiner exaltierten Ex-Frau und seiner etwas wechselhaften Geliebten. Und dann noch einen Patienten, der sich nicht abweisen lässt, von sich behauptet der Teufel zu sein und unterwegs ist, um Seelen zu kaufen. Ob und bei wem ihm das gelingt, haben die Zuhörer nicht für alle Figuren erfahren…Doch als letztlich die hereinbrechende Dunkelheit die Lesung beendete, setzte sich der schöne Spätsommerabend mit angeregten Gesprächen bei Wein und Bier fort.
Für alle, die heuer keine Zeit hatten: Der nächste Aktionskalender ist schon in Arbeit – und der eine oder andere Lesegarten wird wieder dabei sein.

2. Lechfelder Lesegarten

2016-10-20_09-13-53_buendnis_lechfeld_2_lesegarten