19 Okt

Besuch im Kloster Ursberg

Am Samstag, den 4. November besuchen wir Kloster Ursberg. Sr. Marion wird uns durch das Museum und die Bibliothek führen. Im Anschluss ist im Klosterbräu ein Tisch für uns reserviert. Wir treffen uns um 14:00 Uhr am Bahnhof in Lagerlechfeld und bilden Fahrgemeinschaften. Die Führung kostet pro Person 2,- €. Interessierte sind herzlich willkommen.

Anmeldung bitte bis Donnerstag, den 16. November

bei Ines Schulz-Hanke, Tel. 99 56 69 oder Mail schulzhanke@kabelmail.de.

 

19 Okt

Überraschendes Landsberg

Am Sonntag, den 08. Oktober fanden sich 15 Bündnis-Mitglieder und -Freunde vor dem schönen Landsberger Rathaus, um mehr zu erfahren über die vertraute – und doch überraschende – Stadt.

Das Giebelrätsel
Eine erste eigentlich ganz offensichtliche und doch bisher nie wahrgenommene Besonderheit lernten wir schon nach wenigen Schritten zu sehen: Auf dem Hauptplatz weisen einige Giebel zum Platz, haben also Ost-West-Orientierung, andere hingegen weisen eine Nord-Süd-Ausrichtung auf. Bei genauerem Hinsehen fiel außerdem auf, dass die Häuser mit Nord-Süd-Ausrichtung immer größer sind als jene mit Giebel zum Platz und die Zahl ihrer Fenster in einer Reihe immer durch zwei oder drei teilbar ist.

Aus zwei mach eins
Die Lösung: Die größeren Häuser bestehen aus zwei bis drei kleinen Häusern, deren Giebel ursprünglich ebenfalls einmal zum Platz gewiesen haben und die man mehrere hundert Jahre nach ihrem Bau zusammengelegt und dabei die Dächer in Nord-Süd-Richtung zu einem gemeinsam verbunden hat.

Linksverkehr in Landsberg  – very British
Das gab es allerdings ausschließlich in der Alten Bergstraßen und nur, weil die Gespanne mit den Salzrädern aus Bad Reichenhall das Gefälle in der schmalen Straße nicht so ganz zuverlässig in angemessenem Tempo bergab schafften. Die Anwohner in der Alten Bergstraße mussten außerdem die Haustüren geöffnet halten.

Rettung vom Kutschbock in den Hausflur
Diese beiden Maßnahmen zusammen stellten sicher, dass sich Kutscher (die wie heutige Autofahrer links auf dem Kutschbock saßen) im Falle einer ungewollten gefährlichen Beschleunigung ihres Gespanns in einen Hausflur retten konnten.

Das „begleitende“ Kreuz
Wir haben noch viel mehr Besonderes und Kurioses gehört. Wer zum Beispiel wissen will, was es mit dem Kreuz in der Deckenmalerei der Heilig-Kreuz-Kirche auf sich hat, muss entweder auch mal eine Landsberg-Führung machen – oder bei einer unserer nächsten Veranstaltungen bei uns nachfragen.

Die nächste Gelegenheit wäre übrigens am 04. November (siehe Termin). Bis dann!

(ish)